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Gesundheitstipps

Das Beste für Ihre Zahngesundheit ist regelmäßige Zahnpflege und gesunde Ernährung.

Sie sollten Ihre Zähne möglichst zweimal täglich morgens und abends nach dem Essen Putzen. Wichtig hierbei: ca. 3 Minuten dafür einplanen. Untersuchungen haben gezeigt, das "gefühlte" 3 Minuten nur wirkliche 45 Sekunden sind. Verwenden Sie Zahnpasten mit geringem Schleifkörperanteil. Zu hoher Anteil kann durch zu große Schleifwirkung böse Putzschäden am Zahnfleisch und an den Zahnhälsen anrichten. Dies erreicht man ebenfalls durch zu harte Zahnbürsten, nicht abgerundete Borstenenden und zu intensives, horizontales "Schrubben". Bitte nur soviel Putzen wie nötig. Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt bzw. von den Prophylaxehelferinnen beraten, ob Sie korrekt Putzen bzw. ob bei Ihnen schon Putzschäden vorliegen.

Bitte denken Sie an die Verwendung von Zahnseide. Sie erreichen mit der Bürste nur ca. 60% der Zahnoberfläche. Die Kontaktflächen der Zähne, an denen sich erfahrungsgemäß am häufigsten Karies entwickelt, sind nur mit Zahnseide zu erreichen. Sollten Sie sehr eng stehende Zähne haben benutzen Sie bitte gewachste Zahnseide. Ungewachste Zahnseide oder Superfloss-Seide (mit einem Putzvlies) sollten Sie verwenden, wenn Sie leicht in die Zahnzwischenräume kommen.

Die Flächen der Zähne, die unter dem Zahnfleisch liegen, können Sie zu Hause sehr schlecht reinigen. Deshalb sollte 2 - 4 mal jährlich eine professionelle Zahnreinigung in der ZA-Praxis durchgeführt werden. Dies verhindert Entzündungen, Knochenabbau und die Entwicklung aggressiver Bakterienkulturen.

Wie häufig die professionelle Zahnreinigung durchgeführt werden sollte hängt von Ihrer Parodontose-Anfälligkeit  sowie dem Pflegezustand Ihrer Zähne ab.

Bitte denken Sie daran : Parodontose ist eine Krankheit, die Sie Ihr ganzes Leben begleitet und die erhöhten Reinigungseinsatz erfordert. Damit können Sie schwere Schäden für Ihren Kauapparat und den gesamten Körper verhindern. Parodontose-Bakterien werden für folgende Krankheiten verantwortlich gemacht:

Herzinfarkt  Thrombose  Schlaganfall  Frühgeburten  Rheuma  . . .

Also lieber vorbeugen, denn nicht alles was nicht weh tut ist ungefährlich !

 

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Zahnärzte Claudia und Hartfried Pietz